Mit viel Fachwissen, Erfahrung und Einsatz
wickeln wir von der Planung bis zur Bauleitung alle Arbeiten ab.

Holzheizung

Holz verbrennt in zwei Phasen:

1. Verbrennung der gasförmigen Bestandteile (=lange Flamme)
2. Verbrennung der Holzkohle (=Glut mit kurzem Flammen)

Für ein lufthygienisch und energetisch günstiges sowie vollständiges Verbrennen der Holzgase sind hohe Temperaturen in Feuerraum und Ausbrandzone nötig. Ältere Kesselkonstruktionen erfüllen diese Bedinungen nicht.
Der moderne Holzheizkessel weist fünf Zonen auf:

  • Trocknung
  • Verschwelung (Holz wird zu Holzkohle)
  • Verbrennung
  • Nachverbrennung
  • Wärmenutzung

Konstruktive und betriebliche Merkmale eines modernen Holz- Spezialheizkessel für Stückholz sind:

  • Grosse Kesseltüre
  • Grosser Feuerraum für Brennstoffvorrat
  • Zufuhr von Primär- und vorgewärmter Sekundärluft für eine Rauchlose Verbrennung
  • Ausgemauerte Ausbrandzonen, nicht wassergekühlt
  • Gute Reinigungsmöglichkeit aller Heizflächen
  • evtl. Abgasventilator, automatisch gesteuert aufgrund der Überwachung des Brennvorganges
  • Betrieb möglichst nur bei Vollast, Einbau eines Energiespeichers
  • Einbau einer Thermischen Ablaufsicherung
  • bis 80 kW kann ein Druck- Expansionsgefäss eingebaut werden, ab 80 kW ein offenes Expansionsgefäss

Automatische Unterschubfeuerungen, auch Schnitzelfeuerung genannt, sind betrieblich flexibler, da sie bei Teillast wie ein Öl- oder Gasbrenner im EIN-AUS-Betrieb arbeiten können. Sie sind aber erst bei grösseren Leistungen wirtschaftlich sinnvoll einsetzbar.

Als 'Die neue Brennstoffgeneration' werden Holzpellets, oft auch als Sonnen- oder Bio-Pellets bezeichnet. Die ersten Pelletfeuerungen wurden 1999 installiert. Seither ist fast jedes Jahr eine Verdoppelung der neu installierten Anlagen festzustellen.
Aus naturreinem Holz hergestellt, sind sie in der Verwendung einfach und komfortabel wie Gas und Öl.
Angeliefert werden die kleinen Kraftpakete mit einem Silo-Lastwagen: Dieser pumpt seinen Inhalt an Pellets in weniger als einer Stunde in das Lagersilo.
Pellets besitzen die höchste Energiedichte aller Holzbrennstoffe und in fast jedem Raum lässt sich ohne grossen Aufwand ein Pelletlager einrichten. Pellets müssen lediglich trocken gelagert werden, sind wohlriechend bei der Lagerung und CO2-Neutral bei der Verbrennung.

Unglücke wie auslaufendes Öl oder undichte Gasleitungen können mit Pellets nicht vorkommen und die Versorgungssicherheit ist langfristig gegeben. Studien der EU, besagen, dass bei der geschickten Nutzung, dem Verbund mit Sonnenkollektoren und Umsetzung der Wärmedämmvorschriften durch bisher schon vorhandenes Restholz bis zu 8 Milliarden Liter Öl eingespart werden können. Genug Holzenergie ist also vorhanden.

Herstellung Holzpellets:

Kleine zylindrische Presslinge werden ohne Zusatz von Bindemitteln ausschliesslich aus Holzspäne und Sägemehl hergestellt, das bei der Holzbearbeitung abfällt. Das Ausgangsmaterial wird unter hohem mechanischen Druck zu einem Pellet geformt.
Die Bindung erfolgt dabei nur durch das natürliche, im Holz enthaltene Lignin. Fremdstoffe wie behandelte Hölzer dürfen nicht zugeben werden. Der Energieaufwand bei der Herstellung aus Holzspänen und Holzstaub beträgt ca 1,8% des Heizwertes von 4,9 kWh/kg.

Wie erkennt man gute Pellets?

  • Gleichmässige Stückgrösse
  • Wenig Staubanteil - glatte und glänzende Oberfläche
  • Keine Längsrisse
  • Hohe spezifische Dichte (nicht Schüttdichte)
  • Produziert nach Schweizer Norm SN 166 000, DIN 51731 (HP5) oder ÖNorm M 7135

Sie haben Fragen?

Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!